Rendsburger Landstraße

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1789 Bereits auf der „Topographisch Militärischen Charte des Herzogtums Holstein (1789 – 1796)“ Nr. 21 vonMaj. Gustav Adolf v.Varendorf eingezeichnet. (ohne Straßennamen)
1896 erstmals aufgeführt im Adb. Kiel 1896
1978 einschl. Alte Ziegelei
1996 Die von der Rendsburger Landstraße bei der Rudolf-Steiner-Schule abzweigende Stichstraße wird in die Rendsburger Landstraße einbezogen
bis 1910 Rendsburger Chaussee/Landstraße nach 1910 Rendsburger Landstraße (Kiel)
1896 von der Hamburger Chaussee an
1970 Hamburger Chaussee – Gemeindegrenze verlängert durch ehem. Dorfstraße (Russee)
Alte Heerstraße nach der früheren holsteinischen Festung Rendsburg
An der Rendsburger Landstraße/Ecke Seekoppelweg befand sich von Sommer 1944 bis zum Mai 1945 das „Arbeits- und Erziehungslager Nordmark“ (eine Vorstufe zum Konzentrationslager), in dem ca 500 Menschen an Entkräftung starben bzw. ermordet wurden. Das Lager diente 1947 – 1950 als Flüchtlingsunterkunft. 1985 ließ die Stadt Kiel neben der Bushaltestelle „Strucksdiek“ eine Gedenkplatte mit dem Plan des ehemaligen Lagers aufstellen.
© Kieler Straßenlexikon

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