Düsternbrooker Weg – Wasserallee – Langemarckufer

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1665 Der Weg ist bereits auf der Karte von Caeso Gramm mit der Richtungsbezeichnung ‚zum düstern bruch‘ verzeichnet.
1807 Vom Kronprinzen Friedrich von Dänemark als Allee ausgebaut
1852 erstmals aufgeführt im Kieler Stadt- und Adb. (unter „Flecken Brunswik“ erwähnt)
1969 Der Abschnitt des Strandweges von der Seeburg bis zum Wall wird „Düsternbrooker Weg“.
Schloßgarten – Bellevue
Früher herrschaftliches, jetzt städtisches Gehege. Der Düsternbrooker Weg wurde 1807 von Kronprinz Friedrich, dem späteren König Friedrich VI. von Dänemark, angelegt.
Die Holzung gehörte zur Brunswik, war 1771 staatlich geworden und wurde 1873 von der Stadt Kiel angekauft unter der Verpflichtung, das Gelände forstmäßig zu erhalten.
Die Forstbaumschule ist 1786 angelegt worden, 1822 die Seebadeanstalt, das heutige Bellevue entstand 1869 nach einem Brand, der die vorher dort bestehende Wirtschaft zerstört hatte.

Wasserallee 
1901 erstmals aufgeführt im Adb. Kiel 1901
1937 Umbenennung in „Langemarckufer“
1947 Umbenennung in „Strandweg“
1901 von der Damenstraße an
1904 Wall – Düsternbrooker Weg
1933 Wall – Hafen (Elisabethbrücke) (Weg zwischen Seeburg und Hafen)
Aus dem Sand einer großen Kiesgrube am Schwanenweg schuf man im vorigen Jahrhundert in Verlängerung der Damenstraße einen Damm, um die höher liegende Ulmenallee zwischen Schloß und Seeburg zu schützen, und bepflanzte sie mit Bäumen.

Langemarckufer
Ang. als Wasserallee
1901 erstmals aufgeführt im Adb. Kiel 1901
1937 Umbenennung in „Langemarckufer“
1947 Umbenennung in „Strandweg“
1901 Damenstraße – Düsternbrooker Weg
1904 Wall – Düsternbrooker Weg
Zur Ehrung der bei Langemarck gefallenen deutschen Studenten (Okt./Nov.1914)
.© Kieler Straßenlexikon

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